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News

Aktuelle Meldungen und Neuigkeiten.

Langlauf

2010-04-07 bis 2010-04-11, Messung Diagonal-Grätenschritt mit Norwegischer LL-Elite

Ein Kurzaufenthalt in der norwegischen LL-Hochburg Meraker für eine länderübergreifende biomechanische Messung der Diagonaltechnik und des Grätenschrittes bei niederen bis maximalen Laufgeschwindigkeiten im Anstieg bei norwegischen Topathleten war ein guter Abschluss dieser Wintersaison. Gemeinsam mit einem Kollegen aus Östersund betreute ich die Messungen der Beinkräfte und Stockkräfte und die Gesamtkoordination des Messtages. Insgesamt wurden an einem Tag 13 Athleten aus Norwegen von nationaler und internationaler Größe (u.A. Frode Estil, Kent-Ove Klausen, …) mittels 3D-Analyse (Team aus Italien und Norwegen), Kinetik (mein Part) und ein paar weiteren Messgrößen (Radar, Spurvermessung, Zeitnehmung, …) analysiert. Petter Northug musste leider kurzfristig absagen, aber trotz allem waren die Messergebnisse hervorragend und der Speed und die Technik der Athleten beeindruckend. Mal schauen was man aus diesen Messergebnissen noch alles ableiten kann um im nächsten Jahr noch ein Schauferl zulegen (in wissenschaftlicher und sportlicher Hinsicht). Oiso don, de Ski hob i scho eingesommert.

2010-03-20, 2. Platz Vuokatti Hiihto 60 km Klassisch

Trotz massivem Social Program und intensivem Kongressprogramm startete ich erstmalig über die Distanz von 60 km beim Vuokatti Hiihto, dem 3. größten LL Event in Finnland (an die 2000 Starter). Über die 60 km schafften es knapp über 300 Starter mit der Mehrzahl aus Finnland und Russland. Schneefall und wechselnde Bedingungen machten die Sache etwas schwieriger aber mit einer guten Wachsmischung von START konnte ich einen guten Ski hinzaubern. Ohne externe Verpflegung und bewaffnet mit meinem Trinkgurt und 2 Gels machte ich mich auf die Strecke. Bald konnten wir uns in einer Führungsgruppe aus 20 Mann absetzen, wobei nur mehr 2 über die Distanz von 30 km dabei waren. Bei der Abzweigung der 60 km musste ich ein Loch von 200 m aufreißen, da ich meinen Trinkgurt beim Selbstverpflegen nicht mehr zubekommen habe und mitten in einem Anstieg stand. Somit gab ich mich schon mit einem 8. Platz zufrieden, jedoch schaffte ich es, trotz Gegenwind, über die 8 km lange Schubstrecke entlang eines Sees auf die Führungsgruppe wieder aufzuschließen. Normalerweise zieht es mir bei 40 km die ersten Krämpfe auf und der Blaubär wartet hinter jedem Baum, jedoch diesmal wurde ich von km zu km stärker und konnte die Führungsgruppe durch hohes Führungstempo auf 4 Mann reduzieren. 10 km vor dem Ziel kam dann eine Attacke wo ich nicht sofort mitging, was dann evtl. den Sieg gekostet hat. Über die extrem kupierte und sensationell geil zu laufenden 10 Schlusskilometer setzte ich mich dann von meinen Verfolgern um 1:40 min ab und kam in der Zeit von 3:16 h 40‘‘ hinter Jari Immonen ins Ziel. Ein super Saisonabschluss, der mir Motivation für die nächste Saison gibt. Projekt Wasalauf 2011 kann somit gestartet werden.

Homepage: Vuokatti Hiihto, Ergebnisse unter: ChampionChip Finland

2010-02-28, 3. Platz Skimarathon Saalfelden (42 km Skating)

Nach doch zufriedenstellendem Resultat am Vortag wagte ich mich wieder einmal über ein Skatingrennen. Nachdem der Skimarathon für mich in den Vorjahren immer schlecht ausfiel, ging ich mit gemischten Gefühlen in dieses Rennen. Die ersten 2 Runden waren von den Bedingungen gut und Enrico Rieder, Mike Eberharter und ich konnten uns vom Rest des Feldes absetzen. Danach wurde es sehr warm und die Strecke wurde tief, nass und saugend – vor allem der letzte Teil von Lenzing über die Goasl bis ins Ziel. Der Ski war sehr gut (neuer Rossignol) das Feeling auch gut, und ich leistete rel. viel Führungsarbeit neben Enrico. Bei den letzten 5 km merkte ich jedoch das doch sehr harte Rennen vom Vortag und konnte bei der Schlussattacke 1 km vor dem Ziel nicht mehr mitgehen. Schlussendlich Platz 3, womit ich sehr zufrieden bin.

2010-02-27, 4. Platz FIS Rennen Saalfelden über 15 km Klassisch

Nach dem Koasalaufdebakel ging ich wieder vollmotiviert in meine Heimstrecke hinein. Da ich rel. schlechte FIS-Pkte in diesem Jahr habe musste ich aus Startreihe 2 starten. Leider war der Start schlecht und ich musste mich mühsam und energieraubend nach vorne kämpfen (Der Laufstil von einigen Rot-schwarz-weißen war halt auch nicht gerade förderlich, wenn im flachen Diagonal gelaufen wird…). Schlussendlich war ich nach der ersten Runde kurzfristig an 1. Stelle, jedoch merkte ich dass ich etwas überpaced habe…somit musste ich in Runde 2 und 3, 2 Gänge zurückschalten um wieder meinen Motor herunterzukühlen und meinen Rhythmus zu finden. Dann konnte ich jedoch wieder etwas „Betrieb machen“ (wias de Preissn formulieren würden) und von Platz 11 aus mich Schritt für Schritt nach vorne kämpfen, und einen Rot-Weißen nach dem Anderen einholen. Auf den letzten 2 Runden gab es dann noch ein Trainer-Athletenduell mit Luggibär was diesmal zu meiner Gunsten Ausfiel (Luggi duad ma Load).

2010-01-27 bis 2010-01-27, Lehrwarte Ausbildung Obertilliach

Ein herrlicher Winter bei der Lehrwarte Ausbildung der BSPA Innsbruck in Obertilliach ermöglichte erstmalig ein paar längere Schneeeinheiten. Neben all meinen Theorieeinheiten über „Materialkunde“, „Spezielle Bewegungslehre und Biomechanik“ und den „praktisch methodischen Übungen“ dazu, fand ich doch in der Früh und am Abend Möglichkeiten, um Intervalle- Dauerschubeinheiten und eine lange Einheit einzubauen.

2010-01-24, Doppelter Salzburger Landesmeister

Einen kurzen Abstecher von unserem Familienzimmer im Diakonissenkrankenhaus widmete ich der Salzburger Landesmeisterschaft über 10 km Klassisch und Staffel in Faistenau. Mit leicht verwachsten Ski (noch präpariert vom letzten Rennen – hatte etwas anderen Fokus in den Tagen davor) konnte ich den LM Titel, mit über 30‘‘ Vorsprung auf Martin Forstneritsch, verteidigen. Weiters konnte unsere Staffel vom SC-Saalfelden auch die Staffel LM sichern. Kurzer Abstecher und wieder zurück ins Familienzimmer zu meinem Nachwuchs und Julia.

2010-01-22, Geburt Finn-Christopher

Mein Sohnemann Finn erblickte mit 52 cm und 5600 g in Sprintzeit von 2.5 h im Diakonissen-KH Salzburg das Licht der Welt. Somit hat unsere heißgeliebte Laura „BamBam“ einen kleinen Bruder und die Action im Hause Stöggl kann jetzt so richtig los gehen. Seine Fuß- und Zehenlänge verspricht eine Größe von 190 cm mit ca. 95 kg Kampfgewicht und 1 m breiten Schultern ;-).

Dezember 2009 bis Jänner 2010: Kein Schnee, keine Rennen, keine Qualifikationsmöglichkeit für Weltcup

Nachdem die Sommer- und Herbstvorbereitung trotz großer Arbeitsbelastung sehr gut verlief und die Form eigtl. ausgezeichnet war (dies zeigte sich auch in Bestzeiten bei den Sprinttests am Laufband, wo nur mein Schützling Luggibär Hechl mich einmal abhängen konnte), war der Dezember ein herber Rückschlag. Keine Qualifikationsmöglichkeit für Düsseldorf - obwohl dies eigentlich geplant gewesen ist. Während in anderen Nationen hunderte Athleten bei Testwettkämpfen um die Plätze kämpften, war bei uns die Devise, dass nur die WC-Pkte Läufer aus dem Vorjahr in Düsseldorf an den Start gehen - was ja gerechtfertigt ist. Schlussendlich lief dann nur Wurmi und sonst keiner. Danach ließen miese Schneebedingungen (einzige Tr. Möglichkeit Scharitzkehl bei wenig Schnee und ca 1.5 km) in Sbg. Umgebung die Motivation für lange Trainingseinheiten eher gering ausfallen und die meisten Trainings endeten nach 1 h und dafür eher vielen Intervalltrainings. Sprich bei meinem bevorzugtem Trainingsmodell „Polarized“ fehlte ein wichtiger Teil. Weiteres wurden noch Wettkämpfe abgesagt, verschoben und eine starke Verkühlung gab mir den Rest.

Publikation in MSSE 2009

Tom schaffte eine neue Publikation in einem der wichtigsten Journals der Sportwissenschaften “Medicine and Science in Sports and Exercise” mit dem Titel: “Kinematic determinants and physiological response of cross-country skiing at maximal speed”.

Link PubMED

2009-03-23, Einladung zur internationalen Langlauftagung in Ramundsberget (Schweden)

Vom 23.-27. März 2009 wurde eine Tagung mit hochrangigen Trainern und Wissenschaftlern aus Norwegen, Schweden, Slovenien und Österreich im Bereich des Skilanglaufes eingeladen, um neuste Erkenntnisse in Theorie und Praxis auszutauschen. Tom referierte über die Entwicklungen am Techniksektor und die daraus abzuleitenden Konsequenzen für das Training von Langläufern. Die gesamte Tagung wurde in einer wunderschönen Region (Bruxvallana) abgehalten, wo bei -15° und traumhaften Schneebedingungen unglaubliche Langlaufeinheiten über die wunderschönen Weiten der Fjelle möglich waren.

2009-03-01, 1. Platz beim internationalen Ganghoferlauf 20 km klassisch

Bereits zum 4. Mal konnte Tom den Ganghoferlauf gewinnen. In diesem Jahr war die Konkurrenz mit Christian Baldauf, Mike Kirchler und drei deutschen Volkslaufathleten im Spitzenfeld sehr hoch. Bereits nach 1 km konnte sich eine Spitzengruppe von 10 Leuten vom Hauptfeld absetzen. Nach harten Attacken bei halber Strecke blieben schließlich nur mehr 5 Läufer über. Tom trat ca. 2 km vor dem Ziel eine Kurzattacke an, woraufhin keiner mehr folgen konnte. Nur Christian Baldauf war imstande, den Abstand noch kurz bis vor das Ziel gering zu halten, wobei Tom den Zielsprint dann für sich entschied.

Ergebnisse: 20 km klassisch

2009-01-24, Österreichische Meisterschaften in Saalfelden

Vizestaatsmeistertitel für Thomas Stöggl!

Nach einem fulminanten Start lag Thomas Stöggl auf dem 4 x 2,5 km Kurs bereits nach 2,5 km mit 8 Sekunden Vorsprung in Führung. Nach 5 km immerhin noch gleich auf mit Olympiasieger Christian Hoffmann musste er sich schlussendlich um 34 Sekunden geschlagen geben. Voller Zufriedenheit über den Vizemeistertitel ging Tom am folgenden Tag über die 10 km Skating Verfolgung an den Start. Nach 5 km noch auf Rang 2 liegend musste er doch dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und lief schließlich auf dem guten 7. Rang ein. Den Sieg über die 10 km Skating Verfolgung holte sich erneut der Oberösterreicher Christian Hoffmann.
Aus Salzburger Sicht konnte sich Toms Bruder und Landestrainer Roland Stöggl sehr über mehrere Staatsmeister- u. ÖM-Titel freuen. Zweifache Staatsmeisterin bei den Damen und Österreichische Jugendmeisterin in der Verfolgung wurde die erst 16-jährige Veronika Mayerhofer (SC Bad Gastein/Schigymnasium Saalfelden). Luis Stadlober (SC Radstadt) sicherte sich nach taktischer Meisterleistung den ÖM-Titel in der Jugendklasse männlich.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Schiklub Saalfelden und der Stadtgemeinde Saalfelden für großartige und spektakuläre Veranstaltungen auf fast reinem Kunstschnee.

Ergebnisse: Gesamtwertung Österreichische Meisterschaften, 2. Austria Cup 2009, Einzelwertung klassisch

2009-01-18, Salzburger Landesmeisterschaften Faistenau

Landesmeistertitel für Elisabeth Kaml und Dr. Thomas Stöggl

Die Salzburger Landesmeisterschaften über 5 und 10 km Skating gingen am 18.1.09 in Faistenau bei herrlichem Wetter mit mehr als 170 Startern über die Bühne. Titelverteidiger Dr. Thomas Stöggl vom Schiklub Saalfelden, siegte vor Andreas Herzog (SC Leogang) und Martin Forstneritsch (USV Fuschl am See) über die 10 km Distanz. Bei den Damen ging der Landesmeistertitel an Elisabeth Kaml (USC Flachau).
Für Stöggl wird es in der kommenden Woche bei den großen Österreichischen Staatsmeisterschaften (22.01 bis 25.01.09) in Saalfelden interessant. Beim Auftaktsprint in der klassischen Technik zählt der mehrfache Sprint Staatsmeister zum absoluten Favoritenkreis. Dieses Großereignis kommt nur alle 7 Jahre nach Salzburg. An den 3 Tagen werden über 600 Starter erwartet. Mit großer Unterstützung der Stadtgemeinde Saalfelden werden die Bewerbe auf einer reinen Kunstschneeloipe über die Bühne gehen.

Ergebnisse: Salzburger Landesmeisterschaften 2009, Einzelwertungen, Langlaufdorf Faistenau

2008-03-24, Salzburger Landesmeisterschaften Postalm

Die Salzburger Landesmeisterschaften über die lange Distanz im Massenstart standen ganz im Zeichen der Weltcupläufer Smutna und Stöggl.

Bei starkem Schneefall und schwerer Strecke wurde Dr. Thomas Stöggl (SC Saalfelden) am Ostermontag überlegener Salzburger Landesmeister über 30 km in der klassischen Technik. Er siegte mit über 6 Minuten Vorsprung in einer Rekordzeit von 1:17,41 vor Martin Forstneritsch (Fuschl). Katerina Smutna (HSV Saalfelden) siegte bei den Damen ebenfalls überlegen über die 15 km. Klausi Leitinger (SC St. Martin bei Lofer) holte sich noch den Landesmeistertitel bei den Schülern. So gingen 3 von 6 Landesmeistertitel in den Pinzgau!

Foto: alle Landesmeister (von rechts): Dr. Thomas Stöggl/Herren, Katerina Smutna/Damen, Teresa Stadlober/Schüler weiblich, Veronika Mayerhofer/Jugend weiblich und Luis Stadlober/Jugend männlich (nicht im Bild: Klausi Leitinger/Schüler männlich)

Ergebnisse: Salzburger Landesmeisterschaften 2008

2007-02-22, Ski-WM in Sapporo

Thomas Stöggl im WM Viertelfinale!

Vor mehr als 30.000 Zuschauern schaffte Dr. Thomas Stöggl vom Schiklub Saalfelden mit Rang 26 als einziger Österreicher wie erhofft die Qualifikation für die besten 30 im Sapporo Dome. Im Viertelfinale schied er nach einem tollen Start und zwischenzeitlich noch auf Rang 3 liegend als Laufsechster aus. "Die Quali war okay, aber mit dem Viertelfinale kann ich nicht zufrieden sein", sagte der 29-Jährige. Da hatte er zwar einen schnellen aber in den langen Anstiegen einen zu glatten Ski gewählt und konnte an der Spitze leider nicht mehr dranbleiben. Mit Rang 28 inmitten der weltbesten Sprinter konnte der frischgebackene Doktor der Sportwissenschaften mit seinem WM Abschneiden jedoch zufrieden sein. Seine zwei Sprintkollegen Harald Wurm (41.) und Martin Stockinger (45.) verpassten leider die Qualifikation. Es war auch die erste Langlauf WM die in einer überdachten Fußballarena stattfand. Den Sieg sicherte sich übrigens der Norweger Jens Arne Svartedal.

Foto: Furtner

Ergebnisse und Details: FIS-Ski

Berichte und Meldungen: ORF Sport

2007-02-17, Vorbereitung zur Ski-WM in Sapporo, Japan

Logbuch Stecki goes to Japan, Part I:

Das Projekt "WM-Disaster 2005 Oberstorf endgültig auf den goldenen Zweig zu hängen" startete am 12.02. von Salzburg aus mit einem lockeren 26 h Trip über Frankfurt, Tokyo, Sapporo und danach zu irgendeiner Ortschaft wo ich heute noch nicht weiß wie sie heißt. Jegliche japanische kulinarische Unbekanntheit in sich hineinschmeißend, mit hauseigenem Kimono durch das Hotel geisternd und die 44° warmen Heißquellen genießend, betreibe ich systematische Jetlag Kompensation mittels Ignoration der hiesigen Zeit, sprich den ganzen Tag schlofn. Der einzige Kompromiss, den ich dabei eingehen muss, ist anstatt der gewohnten mitternächtlichen Speckjausen mit Wiaschtl (zumeist nach ein paar kredenzten Gerstensäftchen) zu frühstücken, anstatt des Frühstücks überbackene mittägliche Japan-Pilze, Zmittag wieder abendliche Japanpilze und anstattn Obendessen wieder auf mein Mitternachtsfrüchstück zu hoffen. Des Weiteren ernähre ich mich von einer Vielzahl von Statistikbüchern, damit ich den braven Studenten im nächsten Semester etwas gscheids bei meiner Vorlesung "Angewandte Statistik" vazöhn ko.

Noch ein paar kurze Unwichtigkeiten: Schnee ist erstmalig in diesem Jahr genug, das Trainingsgebiet auch sehr schön, vor allem die Viechkomma zum Kraftln. Ansonst muss ich sagen, dass dieser Aufenthalt erstmalig wirklich einen Einblick in eine andere Kultur gibt, welchen man auch trotz sportlicher Eingedecktheit (schlafen, essen, trainieren), zu spüren und erleben bekommt. Meine Formkurve scheint in die richtige Richtung zu blicken, wodurch alles außer einer Medaillie eine Enttäuschung wäre. Lady Houg vegetiert bis heute Abend (17.2.) noch in seiner Einsiedler-Exil-Jugendherberge und wird des morgens wieder als offizieller ÖSVler die Erlaubnis von mir erteilt bekommen, in meiner Suite einzuziehen. Oiso don, hoff mei Kreuz (zwickt scho wida a bissal) hoit durch bis zum Donnerstag und Pfiat Enk.

2006-11-25, Skilanglauf Sprintweltcup in Kuusamo, Finnland

Thomas Stöggl avanciert zum Weltcuppunktesammler

Mit den für den Schiclub Saalfelden startenden Langläufern Thomas Stöggl und Manuel Hirner sowie mit Katerina Smutna vom HSV Saalfelden, waren nicht weniger als 3 Salzburger (von 5 ÖSV Athleten) beim Weltcup Sprint der Langläufer in Kuusamo (FIN) vertreten.
Der Saalfeldner Thomas Stöggl überstand bei 85 Startern mit Rang 29 - und nur 11 Hundertstel Sekunden hinter dem späteren norwegischen Sieger Jens Arne Svartedal - die Qualifikation der besten 30.
Nach einem ausgezeichneten Start musste er sich trotz Führung auf Augenhöhe jedoch - aufgrund seiner sehr schlechten ganz äußersten Startposition - hinter seinen Gegnern in die Spur einreihen. Auf dem nur 1200m langen Kurs, den es in der klassischen Technik zu absolvieren galt, gab es trotz mehreren Attacken von Stöggl gegen seine starken Mitstreiter - wie Doppelolympiasieger Björn Lind (SWE), dem Weltcup Zweiten von Düsseldorf Pettersen (NOR) oder dem Zweitschnellsten der Qualifikation Newell (USA) - leider kein Vorbeikommen. Der mehrfache Österreichische Meister konnte sich jedoch als einziger Österreicher über einen Weltcuppunkt bei den schnellsten Männern der Welt freuen. Der ÖSV A Kader Sprinter erreichte somit bei seinem zweiten Antreten in dieser Saison erneut Weltkuppunkte und befindet sich momentan auf Rang 28 im Gesamtweltcup der Sprinter.
Klubkollege Manuel Hirner (SC Saalfelden) aus Hinterglemm kam bei seinem Sprint Debut noch auf Rang 63. Katarina Smutna ließ bereits mit Rang 20 in der Qualifikation aufhorchen. Im Viertelfinale hatte Sie mit der Prolog- Schnellsten Kuitunen (FIN) und Geamtweltcupsiegerin Björgen (NOR) sehr starke Gegnerinnen und erreichte mit Rang 5 im Viertelfinale den guten 22. Gesamtrang und damit Ihre ersten 9 Weltcupzähler. Jürgen Pinter und Martin Tauber belegten die Ränge 69 und 76.

Vorschau Vorschau Vorschau Fotos: Furtner

Ergebnisse und Details: FIS-Ski

Berichte und Meldungen: XC SKI, ORF Sport

2006-10-28, Hervorragender Saisonauftakt in Düsseldorf

Thomas Stöggl sprintet zu seinem besten Weltcupergebnis

Der für den Schiklub Saalfelden startende Teilzeitprofi Thomas Stöggl holte beim Langlauf-Weltcupauftakt in Düsseldorf als einziger ÖSV-Athlet vor über hunderttausend Zuschauern Weltcuppunkte. Stöggl der demnächst seine Dissertation an seinem Arbeitsplatz dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Salzburg einreichen wird und auch noch das Unterrichtspraktikum als AHS Lehrer absolviert, drang beim Einzelsprint (Skating) am Samstag auf dem 800 m langen Rundkurs (den es zweimal zu absolvieren galt) bis ins Viertelfinale der besten dreißig vor und landete auf Rang 17. Damit durfte sich der 29-Jährige über sein bestes Weltcupresultat in seiner Karriere freuen. Der ÖSV A-Kader Athlet hat sich damit auch für den folgenden Weltcup Sprint in Kuusamo (FIN) Ende November qualifiziert und ist seinem Saisonziel den Weltmeisterschaften in Sapporo (JPN) ein großes Stück näher gekommen. Auch beim Weltcup Teamsprint am folgenden Tag bewies Stöggl seine ausgezeichnete Form und ließ nach dem ersten Wechsel mit der schnellsten Rundenzeit aufhorchen, leider war sein Partner (U23 Weltmeister) Harald Wurm noch nicht in Form und so reichte es für Rang 25. Insgesamt wurden an diesem Rennwochenende 350.000 Zuschauer gezählt.

Herzliche Gratulation!

Ergebnisse und Informationen unter: http://www.schnee-in-duesseldorf.de/

Berichte: Salzburger Nachrichten, OÖ Nachrichten, ORF

Fotos: Düsseldorf 2006

2006-05-13, ÖSV Sportwartetagung in Seekirchen

Thomas Stöggl ist im ÖSV A Kader

Aufgrund der erbrachten Leistungen während der abgelaufenen Saison 2005/06 wurde Thomas Stöggl bei der ÖSV Sportwartetagung offiziell der ÖSV A Kader Status zugesprochen. Es war die bisher erfolgreichste Saison seiner Karriere.

Thomas wird in der kommenden Saison auch die österreichische Langlauf Sprintmannschaft sportwissenschaftlich mitbetreuen.

2006-03-19, ÖM Heiterwang: Erfolgreicher Saisonausklang Rang 4. über 15km Klassisch

Die Österreichischen Meisterschaften am 9. März in Heiterwang (Tirol) verliefen für die Salzburger Teilnehmer sensationell.

Landestrainer Roland Stöggl, war mit dem Abschneiden der Salzburger Athleten mehr als zufrieden.

Manuel Hirner holte sich überlegen seinen ersten Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse, Thomas Stöggl (beide SC Saalfelden) verfehlte die Bronzemedaille über die 15 km Klassisch um nur 2 Sekunden und belegte Rang 4.

Im Ziel hatten ihm schon viele zur Bronzemedaille gratuliert jedoch machten Tom's Ski die bis über 10km noch TOP waren die letzten KM zu schaffen. Er verlor eigentlich nur in den Abfahrten noch ganze 17 Sekunden bis ins Ziel.

Für Thomas Stöggl geht eine sehr erfolgreiche Saison zuende:

So lief er mit 2 x Top 30 im Weltcup (in beiden Techniken), Rang 10. im Weltcup Teamsprint, dem internationalen Deutsch Österreichischen Meistertitel und dritten Staatsmeistertitel in Serie und Staatsmeister im Team Sprint, Sprint - Landesmeister, Sieg beim Ganghoferlauf und Rang 4. beim Engadiner Sprint in die Weltspitze.

Vorschau Ergebnisse unter: http://www.vereinscup.at

2006-03-12, 38. Engadiner Skimarathon - 2 x Pech

SPRINT:

Beim hochkarätig besetzten Engadiner 8er KO Sprint erreichte Tom das Finale. Dort war das Glück leider nicht auf seiner Seite. Auf dem sicheren 2. Rang in lauerposition sprintend, kam es zu einer Massenkarambolage. Der Führende stürzte plötzlich und es kam zum Massensturz. Nachdem sich Tom wieder befreit hatte rammte er auch noch eine Absperrung nieder und rettete trotz Stockbruch noch den undankbaren 4. Rang ins Ziel. Undankbar auch deshalb da die ersten 3 auch noch Preisgeld erhielten. Rang eins ging nach dem Sturz übrigens an den vorher noch an letzter Stelle liegenden Läufer.

Marathon:

Tom hatte sich für diesen Tag sehr viel vorgenommen. Bereits 2002 konnte er im absoluten Spitzenfeld sogar mit Führungsarbeit und Rang 22 mitmischen. Ein Stockbruch nach nur wenigen Kilometern machten seine Pläne jedoch zunichte. Tom lief bei starkem Gegenwind sogar einige Km mit nur einem Stock bis er zumindest einen Ersatzstock (der natürlich von Gewicht und Länge nicht passte) bekam. Bei km 30 bekam er seinen Ersatzstock und rettete noch Rang 39 ins Ziel.

Ergebnisse unter:

http://services.datasport.com/2006/winter/esm/ESMRANG/RANG090-01.HTM

2006-03-05, 36. Int. Ganghoferlauf. Sieg für Tom vor Kirchler Mike

Der 36. Ganghoferlauf (Leutasch/Tirol) stand ganz im Zeichen der Freunde, Speedmanggeis und Studentenkaderveteranen Tom und (Kirchler) Mike! Tom lief nach 24km in der klassischen Technik mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung über die Ziellinie!

Ergebnisse unter: 36. Int. Ganghoferlauf

2006-01-22, Thomas Stöggl konnte beim Langlauf-Weltcup in Oberstdorf auch in der klassischen Technik punkten: Er belegte im Sprint den 24. Platz.

Thomas Stöggl (SC Saalfelden) kam zuversichtlich nach Oberstdorf: Er hatte sich in einer internen ÖSV-Qualifikation mit 13 Sekunden Vorsprung durchgesetzt. Im Weltcup-Rennen herrschte zeitweise starker Schneefall. Die Wachsexperten waren somit ebenfalls gefordert. Stöggl lief im Prolog auf Platz 23, konnte sich damit für die Finalläufe qualifizieren. Das 30er-Finale wurde nach dem neuen Modus ausgetragen. Von den fünf Zwischenläufen mit je sechs Startern steigen jeweils nur die zwei Schnellsten in die Semifinali auf. Stöggl hatte mit drei Schweden, dem Weltmeister Thobias Fredriksson, Björn Lind, der die zwei vorhergehenden Sprintweltcups für sich entscheiden konnte, Peter Larsson, 4facher Weltcupsieger in Düsseldorf, dem Norweger Eldar Roenning (Weltcupsieger in Reit im Winkel) und Kondroschev (Kasachstan) sehr starke Gegner. Immerhin konnte der dreifache österreichische Sprintmeister den Kasachen in Schach halten und machte als 24. (nach Düsseldorf zu Saisonbeginn) jetzt auch im „Classic Sprint“ erneut Weltcuppunkte.

Vorschau Ergebnisse:

2005-12-21/22, Thomas Stöggl ist internationaler deutsch-österreichischer Meister!

Zwei Staatsmeistertitel für Thomas Stöggl.

Zum 100 Jahr Jubiläum des deutschen und österreichischen Skiverbandes gelang Thomas Stöggl vom SC Saalfelden bei den Einzelsprintrennen der internationalen deutsch-österreichischen Meisterschaft im Olympiapark in München ein einzigartiger Erfolg!

Stöggl setzte sich in einem Weltklassefeld mit Startern aus 10 Nationen vor über 3000 Zuschauern durch und konnte sich im Finale der Männer deutlich gegen Josef Wenzl und Toni Lang (beide Deutschland) behaupten. Den vierten Platz belegte Martin Stockinger aus Öberösterreich. Der Gesamtweltcupführende Tobi Angerer (D) wurde nach erfolgreichen Weltcup Rennen in Kanada 7. Stöggl gelang mit diesem 3 Staatsmeistertitel in Serie ein lupenreiner Hattrick!

Tags darauf belegte das Duo Stöggl mit Lukas Hechl im Team-Sprint Rang 6 in der internationalen Wertung und sicherte sich damit auch den österreichischen Meistertitel!

Vorschau Vorschau Ergebnisse unter: ALGE-Timing PFLANZL

INTERVIEW auf: xc-ski.de

2005-12-18, Sprint Landesmeisterschaften: Johanna Mayerhofer und Thomas Stöggl waren eine Klasse für sich!

Lokalmatador Mag. Thomas Stöggl vom SC Saalfelden sowie Johanna Mayerhofer vom SC Bad Gastein , waren bei den Landesmeisterschaften im Sprint eine Klasse für sich. Der Schiklub Saalfelden führte die Meisterschaften in Memoriam Josef Greimmeister vorbildlich auf der WM Loipe Ritzensee durch. Bereits in der Qualifikation setzte sich Stöggl deutlich vor Martin Forstneritsch (USV Fuschl) und dem Junioren Marco Pirklbauer (WSV Strobl) durch.

Die jeweils 6 schnellsten Damen und Herren aller Klassen traten nach ihren Finalläufen noch einmal zum Superfinale um den Salzburger Landesmeister an!

Bei den Damen setzte sich Johanna Mayerhofer vom SC Bad Gastein mit einem Start - Zielsieg deutlich vor der schnellsten Dame im Prolog, Elke Rabeder (WSV Strobl)  und Eveline Egarter (SC Bischifshofen) durch! Thomas Stöggl zeigte im Superfinale ebenso seine Klasse und lief unangefochten seinen Landesmeistertitel, vor Martin Forstneritsch und Günther Fersterer (GSV Salzburg) heim. Stöggl peilt nun seine erfolgreiche Titelverteidigung als Österreichischer Staatsmeister 2003 und 2004 bei den "Internationalen Deutsch-Österreichischen Meisterschaften" in München (Olympiapark) an.

2005-10-22/23, Die heißersehnten ersten Weltcuppunkte!!!

Thomas Stöggl überzeugt mit Rang 28 und 10 im Weltcup der Skilangläufer

Trotz fehlender Schneekilometer und einer 35 Stunden Arbeitswoche gelang unserem Saalfeldner Langlauf Sprinter Thomas Stöggl ein ordentlicher Auftakt in die neue Saison. Am Rheinufer in Düsseldorf konnte er im Einzelsprint mit Rang 28 seine ersten drei Weltcuppunkte holen und mischte auch am nächsten Tag gemeinsam mit seinem oberösterreichischen Kollegen Martin Stockinger (Rang 19 im Einzel) im Team Sprint mit Rang 10 in der absoluten Weltklasse mit. Zwischenzeitlich lag das Team sogar auf Rang 3. „Es war ein tolles Gefühl mit den weltbesten Sprintern mithalten zu können, dann ist mir der spätere norwegische Sieger Iversen auf den Stock getreten und bei dem hohen Tempo kann man sich keinen Steher leisten“ meinte Stöggl. Es war schon eine Sensation für die beiden vor über hunderttausend Zuschauern unter 26 Staffeln (auf Kunstschnee aus der Skihalle Neuss) das Finale zu erreichen, denn nur die besten 5 Teams kommen jeweils weiter. Stöggl und Stockinger waren übrigens die ersten Österreicher denen es gelang ein Finale im Team-Sprint, seitdem diese Disziplin olympisch ist, zu erreichen. Pech hatte Johannes Eder, der im Halbfinale der Sprintstaffel in aussichtsreicher Position leider in einen Sturz verwickelt wurde. Johannes Eder (Distanz) und Thomas Stöggl (Sprint) sind übrigens die ersten Pinzgauer die im Skilanglauf Weltcup bis jetzt Punkte holten. Nicht nur das verbindet die beiden, sondern auch gemeinsame Trainingstouren und eine langjährige Freundschaft. So war es für Eder auch selbstverständlich Stöggl die schnellsten Latten für den Einzelsprint auszusuchen.

Herzliche Gratulation!

Fotos: Düsseldorf

Speedskating

Ergebnisse und Berichte aus dem Bereich Speedskating.

2009-08-30, 2. Platz beim Skateathlon in München

Unter der Speedmanggeileitung von NW-Prolo Max wurde ein Hochaufgebot von sagenhaften 2 Manggeis + neues Pressemanggei zum Skateathlon in München = 15 km Inline, 20 km Rennrad und 5 km Lauf entsandt. Beim Einzel-Speedbewerb am Vormittag konnte ich den 2. Platz erringen, wobei ich beim Skaten die Führung um 1 sek aufgrund Probleme mit dem Schuhwechsel (kam nicht aus meinem Carbonschuh heraus) abgeben musste, beim Rennrad die 3. beste Zeit belegte (geschlagen von zwei ~6000 Euro Einzelzeitfahr-Rennradbesitzern) und beim Lauf mit der 2. besten Zeit dem Sieg noch etwas näher kam. 20 Minuten später und mit schmerzenden Beinen ging es erneut zum Start für den Staffelbewerb, wo ich beim Skaten als erster an Max Förmer übergeben konnte, der dann sein nach einem Jahr erneut gewecktes „Wettkampfviech“ erweckte und sich an Judith Schwarzer übergab, welche den hervorragenden 2. Platz in der Mixed-Wertung sichern konnte. Am Samstag geht’s dann zum Austria-Inlinecup in der Altstadt von Salzburg wo um 20:00 der Start für die 21 km erfolgt (www.iscs.at).

Ergebnisse unter: www.skateathlon.de, Speed, Staffel

2009-07-11, 4. Platz ÖM Speedskating Marathon

Da das Hauptaugenmerk in dieser Saison auf der Qualifikation für die olympischen Spiele in Vancouver und der Teilnahme am Wasalauf liegt, wurde das Speedskatingtraining in der ersten Vorbereitungsphase hinter den LL-spezifischen Trainingsinhalten angestellt. Nach einer einjährigen Speedskating Wettkampfpause startete Tom jedoch auf einer seiner Lieblingsstrecken in Zöbern bei der österr. Meisterschaft über die Marathondistanz und hätte beinahe eine Podestplatz errungen. Im Zielsprint verpasste er dann ganz knapp den 3. Platz und wurde hervorragender Vierter. Im internationalen Ranking schaute der 6. Platz heraus.

Ergebnisse unter: www.run-and-roll.at

2006-09-17, Thomas Stöggl verfehlt um nur 0,7 Sekunden den Meistertitel und gewinnt Donau-Challenge

Beim 1. Internationalen Wachau Skate Halbmarathathon von Schwallenbach nach Krems musste sich der Saalfeldner Thomas Stöggl (Saalfeldner Speedmanggeis/Team Salomon) nur knapp geschlagen geben. Nach einem packenden Zielsprint überquerte er mit nur 0,7 Sekunden Rückstand auf Rang 3 die Ziellinie.
Stöggl belegte damit auch Rang 3 bei den österreichischen Meisterschaften im Halbmarathon und holte sich auch noch den Gesamtsieg bei der diesjährigen Donau-Challenge, eine Wertung der Halbmarathonbewerbe: Regensburg, Linz und Wachau.
Der ÖSV A-Kader Langläufer blickt somit zuversichtlich auf den kommenden Weltcupauftakt ende Oktober in Düsseldorf. Sein klares Ziel im Sprint sind eine Finalteilnahme und somit Weltcuppunkteränge und ein Platz in der Team-Sprint Mannschaft.

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2006-06-25, Austria Inline Cup + österr Meisterschaft Marathon Zeltweg

Der Wechsel von moderaten Temperaturen in Finnland zu extremer Hitze und die Strapazen der fünf Tage zuvor bestrittenen 250 km Mountainbiketour nach Russland, nagten sehr stark an meiner Spritzigkeit. Grandgirard Matthieu und Zimmermann Heinz konnten sich relativ bald vom Hauptfeld lösen, da Uneinigkeit in der Verfolgergruppe herrschte. Bis km 30 konnte ich in der Verfolgergruppe laufen, jedoch die beginnenden Stop-and-Go Zwischensprints raubten mir schlussendlich zuviel Kraft und ich musste zusammen mit 5 anderen Läufern abreißen lassen. Im Zielsprint konnte ich noch Platz 8 ins Ziel retten und wurde 4. bei der österreichischen Meisterschaft.

Ergebnisse unter: Sport Timing

2006-05-28, Donau-Challenge Regensburg 21km

Bei strömendem Regen konnte sich Thomas Stöggl unter 228 Teilnehmern und sehr starker internationaler Beteiligung auf Platz 11 situieren. Erstmalig auf neuer 4 x100 mm Schiene konnte Stöggl bis km 12 im Spitzenfeld leicht mithalten. Kurz vor der Wende zog sich jedoch das Spitzenfeld sehr stark auseinander und in schlechter Position liegend musste Thomas über 1 km lang Nachführarbeit leisten. Bei wiederholten Attacken der Führungsgruppe musste schließlich der vorangegangenen Aufholjagd Tribut zollen und kam in einer 3 Mann Verfolgergruppe ins Ziel.

Ergebnisse unter: http://www.regensburg-marathon.de/

2006-04-23, Thomas Stöggl startet mit Rang. 5 beim Linzer Halbmarathon in die neue Speedskate-Saison

Nach einer langen, harten aber auch sehr erfolgreichen Langlauf-Saison, startete Thomas Stöggl (IC Saalfeldner Speedmanggeis/Team MMC Micro Salomon) beim Linzer OMV Halbmarathon mit Rang 5. bei über 220 Teilnehmern in die neue Inline Saison.

Der Zieleinlauf war eng angelegt und so fehlten Tom auf Rang 3. nur 0,2 Sekunden. Kleinere Taktische Fehler aber auch die fehlenden Trainingskilometer auf Asphalt werden in nächster Zeit ausgemerzt!

Ergebnisse unter: PENTEK timing

2005-09-11, Thomas Stöggl siegt beim Wien Marathon der Speedskater

Beim 3. Internationalen Austria Skate Marathon im Wiener Prater war der Saalfeldner Thomas Stöggl (IC Saalfeldner Speedmanggeis/Team Fidus) nicht zu schlagen. Bei über 150 Startern aus 10 Nationen ließ er seine Konkurrenten über die Marathondistanz hinter sich und siegte nach einem packenden Zielsprint deutlich vor Hannes Wolf (Team Saab Salomon) und Thomas Habesohn (Team 5Wheelers).

Julia Ehrensperger (Saalfeldner Speedmanggeis) erreichte den ausgezeichneten 2. Rang beim Halbmarathon und Rang 1 in der allgemeinen Damenklasse. Nach Rang 3 bei den Staatsmeisterschaften über die Halbmarathondistanz ende August und seinem ersten Sieg bei einem Inline Großereignis blickt Stöggl zuversichtlich auf die kommende Langlaufsaison.  Die Vorbereitung in Norwegen verlief perfekt und er hat auch bereits mit dem Gletschertraining in der Ramsau begonnen. Sein nächstes Ziel: der Weltcupauftakt der Langläufer findet bereits mit einem Sprint und Team Sprint am 22. und 23. Oktober wieder vor hunderttausenden Zuschauern in Düsseldorf statt.

Vorschau Ergebnisse unter: 4. Austria Skate Marathon

2005-07-09, Kirchschlag - Run & Roll Bucklige Welt Halbmarathon

Sieg für Thomas Stöggl beim InlineSkate Halbmarathon

Vorschau Ergebnisse unter: PENTEK timing

Touren

2006-07-27/28 Großglockner-Erstbesteigung eines Stöggls

100e Berge habe ich schon bestiegen, jedoch der Glockner fehlte mir noch. Nach einer gemeinsamen Bergtour im letzten Jahr über den Klettersteig auf das Selbhorn, hatte dann mein Onkel Gerhard die Idee nach fast 30 Jahren gemeinsam mit mir wieder den Großglockner über den Stüdlsteig, eine anspruchsvollere und schönere Variante, zu besteigen.

Am Donnerstag stiegen wir auf zur Stüdlhütte um dort nach einem unglaublichen Abendbuffet zu nächtigen. Um 5:30 marschierten wir dann los über den Gletscher Richtung Stüdlsteig. Ein paar gefährlich zugeschneite Gletscherspalten erforderten konzentriertes Gehen und gute Seilsicherung. Der Stüdlgrat war teilweise relativ anspruchsvoll, jedoch konnten wir ihn ohne Zwischenfälle bewältigen. Nach 3stg. Aufstieg erreichten wir dann den Gipfel und konnten in Abwesenheit der normalerweise auftretenden Menschenanhäufung den Gipfel genießen. Zum Glück hatten wir noch eine wunderschöne Sicht in die Umgebung, welche 30 min später schon Nebel und Wolken gewichen wäre. Den Abstieg packten wir dann über den traditionellen Weg hinab zur Adlersruhe, zurück zur Stüdlhütte und hinunter zum Parkplatz. Die gesamte Tour bewältigten wir in einer Gehzeit von 6:30 Std.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Gerhard, der mir diese traumhafte Tour auf den höchsten Gipfel Österreichs, auf einer wunderschönen und anspruchsvollen Variante, ermöglicht hat.

Fotos: Großglockner